Der Fotograf - Biografie

Unbewusster Einstieg...

Angefangen habe ich, wie wohl viele andere, mit Kompaktkameras.

Schon als kleines Kind war ich begeistert von Kameras. Die analoge Zeit habe ich sehr unbewusst erlebt. Ich weiß nur, dass ich einen wahnsinnigen Spaß daran hatte alles auf Film zu bannen. Meine erste Kamera bekam ich von meinem Vater geschenkt. Sie hatte keinen Namen, ein Hersteller war auch nicht aufgedruckt, und selbst wenn, ich könnte mich wohl nicht daran erinnern. Es war eine simple, schwarze Kompaktkamera - zumindest für damalige Verhältnisse kompakt-, mit Drehrad, um den Film zu transportieren und stammte aus einem Notfall-Kit der gelben Engel. Der kleine schwarze Kasten hatte einen integrierten Blitz, einen optischen Sucher und ganz sicher keinen optischen Zoom.

Aber es hat ausgereicht um den kleinen Jungen glücklich zu machen.

Das digitale Zeitalter...

Bitte Klicken!Einige Jahre später habe ich mir als 12 Jähriger meine erste digitale Kamera gekauft.

Noch gar nicht im Bilde über die Technik oder wichtige Eigenschaften von Kameras, kaufte ich mir aus dem Bauch heraus eine kleine Jenoptik-Kamera. Der Speicher der Kamera war 128 MB groß und nicht erweiterbar. Wie sich herausstellte war das aber auch nicht so schlimm, denn nach den ersten Bildern landete das Ding in der Schublade und irgendwann im Müll. Die Bilder waren so verrauscht, dass man meinte es wäre Konfetti in der Luft gewesen.

Enttäuscht von diesem Ergebnis hat es lange Zeit gedauert bis ich mich wieder für die Fotografie begeistern konnte. Erst in zu Zeiten meiner Ausbildung habe ich mir vom Ersparten Geld eine neue Digitalkamera, eine Casio Exilim gekauft. Die Bildqualität war für eine Kompakte exzellent und vorerst war ich zufrieden.

Die Unzufriedenheit wuchs aber, als ich im Jahre 2003 immer häufiger die EOS 300D meines Vaters in der Hand hatte. Auch wenn die erste Begegnung mit der 300D noch relativ unbeholfen war, so faszinierte mich die Technik und die Möglichkeiten mit denen man Bilder machen, aber auch kaputt machen konnte.

Die erste eigene DSLR...

Erst etliche Jahre später im Jahr 2007 habe ich mir meine erste eigene EOS400D gekauft. Ohne dazu gedrängt zu sein, dass ausgeliehene Equipment von meinem Vater wieder abgeben zu müssen, habe ich so etliche Abende damit verbracht Vergleiche zwischen den Automatikprogrammen und den Manuellen Einstellungen der Kamera zu machen, insbesondere um herauszufinden was die Einstellmöglichkeiten unterscheidet.

Leider währte der Spaß nicht lange. Bereits ein halbes Jahr später musste ich meine EOS450D aber aus finanziellen Gründen wieder verkaufen.

Das Ende einer entflammten Leidenschaft?

Bitte Klicken!Die kürzlich entflammte Leidenschaft Leidendschaft drohte zunichte gemacht zu werden, doch soweit sollte es nicht kommen.

Ich kam eines Morgens in die Arbeit und entdeckte unter meinem Tisch eine Tasche, in welcher sich eine Pentax istDS samt Kit-Objektiv befand. Daneben lag ein Tripod-Stativ und ein Monopod.

Ein zu damaligen Zeiten reiner Arbeitskollege, mit dem ich mich immer häufiger über Kameras unterhielt, und der mir in meiner Not auch schon die EOS400D abkaufte, hatte mir sein "altes" Pentax Equipment mitgebracht. Das ging soweit, dass er mir nach einiger Zeit sogar seine K10D in die Hände drückte.

Der Arbeitskollege, mittlerweile ein guter Freund, wurde damit zu einem stillen Förderer meiner neuen Leidenschaft der Fotografie.

Nun begann ich mich umso mehr mit der Technik, auseinanderzusetzen, ich war mindestens einmal pro Woche mit der Kamera unterwegs und das für mehr als ein Jahr. Ich probierte und lernte, und je öfter ich vor die Tür ging desto mehr hatte ich Spaß dabei, nicht zuletzt weil das Ergebnis immer sofort sichtbar war.

Und nun?

Anfang 2009 wagte ich es erneut und kaufte mir wieder eigenes Equipment. Es war die Zeit in der Canons EOS 40D gerade auslief und sehr günstig wurde. Getrieben von dem Gedanke eine professionelle Kamera zu besitzen kaufte ich mir den Body und dazu noch ein Sigma 18-50 f/2.8 EX DC Makro. Dieses hatte ich bereits auf der K10D kennenlernen dürfen und war mir somit von der Bildqualität und der Leistung bestens bekannt.

Seit Juli 2009 bin ich nun als Fotojournalist Nürnberg tätig. Ich arbeite als Presse- und Konzertfotograf. Meine Schwerpunkte liegen dabei ganz klar in der Sportfotografie (sowohl Ball als auch Motorsport), ebenso wie lokalen Events wie dem Nürnberger Radrennen, als auch bei Festivals und Konzerten im Raum Bayern.

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